Latein

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Latein

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LateinFachschaft

Zu Recht wird Latein die Mutter der romanischen Sprachen genannt. Wer Latein kann, tut sich mit romanischen Sprachen, wie z.B. Spanisch, Italienisch und Französisch leichter. Aber wussten Sie, dass auch ca. 60% der englischen Wörter aus dem Lateinischen stammen? Betrachtet man die Einträge eines englischen Wörterbuches, sind wir schon bei ca. 80% und in wissenschaftlichen Texten erreicht der Prozentsatz sogar bis zu 90%!

Heutzutage steht beim Erlernen von modernen Fremdsprachen wie Englisch, Französisch und Spanisch die Fähigkeit im Vordergrund, in der Fremdsprache aktiv mündlich und schriftlich kommunizieren zu können. Die theoretische Betrachtung des Aufbaus einer Sprache steht eher im Hintergrund. Dies ist für die modernen Fremdsprachen gut und sinnvoll.

Latein hat aus gutem Grund seinen Platz in unseren Bildungsinstitutionen. Gute Lateinkenntnisse haben nicht nur einen positiven Effekt auf das Erlernen romanischer Sprachen, sondern auch auf den Umfang des eigenen deutschen Vokabulars. Ein fundierter Fremdwortschatz ist ein positives Produkt aus dem Lateinunterricht. Aber auch, wer sich in verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen professionell ausdrücken möchte, wird dafür im Lateinunterricht mit einem guten Fundament ausgestattet.

Der Lateinunterricht besteht nicht nur aus dem Erlernen von Latein. Ebenso wichtig ist der Kontakt zu den Grundlagen unserer Philosophie, den Ursprüngen unserer abendländischen Geschichte, sowie den Vorbildern unserer Literatur und Kunst.
Im Lateinunterricht kann man staunen, wie modern die alten Römer (und Griechen) schon waren.

Unter dem Link „Wortschatz“ ist beschrieben, wie sich lateinische Sprachkenntnisse auf mutter- und fremdsprachlichen Wortschatz auswirken.
Unter dem Link „Sprachbetrachtung“ wird der Einfluss des Lateinunterrichts auf grammatikalische Kenntnisse erläutert.
Was gibt es also noch zu sagen?

Kurz und bündig:

Wer Latein wählt, bekommt bei ausreichender Leistung vor Eintritt in die Kursstufe das Latinum.

Schüler wissen oft nicht, was sie später werden wollen. Das Latinum dann zu Beginn des Studiums nachzumachen, falls es benötigt wird, ist zwar möglich, kostet aber Zeit und Nerven.

Latein kann, sofern es in der Oberstufe fortgeführt wurde, auch als Prüfungsfach im Abitur gewählt werden. Anders als in den modernen Fremdsprachen gibt es hier keine Kommunikationsprüfung. Außerdem ist Latein ein sehr angenehmes Prüfungsfach. Wer über seine Schulzeit hinweg in Latein gute Leistungen gezeigt hat, muss sich nicht mehr allzu intensiv auf die Abiturprüfung vorbereiten, sondern hat die notwendigen Fähigkeiten bereits erworben. Negative Überraschungen und Panikwochen vor der Prüfung gibt es deshalb im Lateinabitur eher selten.

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