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Preisverleihung am Montagabend im GENO-Haus in Stuttgart

TSV SternedesSports

Auch mit dem „Kleinen Stern des Sports in Silber“ lässt sich gut jubeln. Die Buchener Delegation mit TSV-Vorsitzender Kurt Bonaszewski, Bankdirektor Klaus Holderbach und Oberstudiendirektor Jochen Schwab feierten ihren außerordentlichen Erfolg bei der Preisverleihung in Stuttgart. Foto: Martin Bernhard

Der Deutsche Olympische Sportbund und der Baden-Württembergische Genossenschaftsverband haben den TSV 1863 Buchen am Montagabend mit dem mit 1250 Euro dotierten „Kleinen Stern des Sports in Silber“ ausgezeichnet. Sie würdigten damit das Projekt „Enkel trainieren Großeltern“ des Buchener Vereins.

Die Enttäuschung darüber, nicht mit dem „Großen Stern des Sports in Silber“ geehrt worden zu sein und damit sich für den Bundesentscheid im Januar in Berlin qualifiziert zu haben, währte bei den Vertretern des TSV Buchen und des Burghardt-Gymnasiums sowie der Volksbank Franken nur kurz. Denn schließlich hatte man es unter Dutzenden von Bewerbern in Baden-Württemberg unter die besten drei geschafft. Und so sprangen die Buchener nach der Preisverleihung im GENO-Haus in Stuttgart beim Jubelfoto höher als die Sieger vom FC Esslingen.

Der TSV Buchen hatte sich mit dem generationenübergreifenden Projekt „Enkel trainieren Großeltern“ beworben. Dabei arbeitet der Verein seit Jahren eng mit dem Burghardt-Gymnasium zusammen. Im Rahmen des dortigen Sportprofils qualifizieren sich jährlich 20 bis 25 Schülerinnen und Schüler zu Übungsleitern mit C-Lizenz des Badischen Sportbunds. Diese leiten Vereinsmitglieder im Alter ab 60 Jahren in Sport- und Gymnastikkursen an. Auf diese Weise profitieren alle: Der Verein erhält neue Übungsleiter, die Senioren werden durch die Spontaneität und den Unternehmungsgeist der jugendlichen Übungsleiter angesteckt und diese wiederum sammeln wertvolle Erfahrungen, die ihnen auf ihrem weiteren Lebensweg von Nutzen sein werden. BGB-Schulleiter Oberstudiendirektor Jochen Schwab, sein Stellvertreter Studiendirektor Achim Wawatschek, Bankdirektor Klaus Holderbach, TSV-Vorsitzender Kurt Bonaszewski und sein Stellvertreter Manfred Röckel wären zwar im Januar gern nach Berlin gereist. Dass sie nun zuhause bleiben dürfen, schmälerte aber nicht ihren Stolz auf die Leistung der beteiligten Schülerinnen und Schülern sowie der Vereinsmitglieder des TSV.
Bei der Preisverleihung in Stuttgart würdigten Dr. Roman Glaser, Präsident und Vorsitzender des Vorstands des Baden-Württembergischen Genossenschaftsverbands, Staatssekretär Volker Schebesta und Andreas Felchle, Vizepräsident des Landessportverbands Baden-Württemberg, die Leistungen der Wettbewerbsteilnehmer sowie aller ehrenamtlich Tätigen in den Sportvereinen. „Sie sind gewissermaßen die Oscars des Breitensports“, sagte Felchle.
Der kleinwüchsige Niko Kappel, Paralympics-Goldmedaillengewinner von 2016 im Kugelstoßen, zeigte in seinem Vortrag „Wahre Größe im Sport“ auf eindrucksvolle Weise, worauf es im Leben wirklich ankommt.

Am Wettbewerb „Stern des Sports“ nehmen seit dem Jahr 2004 jährlich hunderte von Vereinen teil. Die Auszeichnung wird auf kommunaler, Landes- und Bundesebene vergeben. Eine Jury aus Vertretern des Sports, der Volksbanken und Raiffeisenbanken, der Kommunen sowie der Medien bewerten die eingegangenen Bewerbungen. Die regionalen Sieger werden mit dem „Großen Stern des Sports in Bronze“ geehrt, die Landessieger mit dem in Silber. Diese qualifizieren sich für den Bundesentscheid im Januar in Berlin, wo der „Große Stern des Sports in Gold“ verliehen wird.

Martin Bernhard

 

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