Theater und Musik

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Weihnachtskonzert 2017 des Burghardt-Gymnasiums

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„Cantate domino canticum novum – Singt dem Herrn ein neues Lied“. Vielleicht beschreibt diese Zeile aus dem gregorianischen Introitus zum 1. Weihnachtsfeiertag am besten das diesjährige Weihnachtskonzert des Burghardt-Gymnasiums Buchen, und vielleicht war es die unmittelbare zeitliche Nähe zu Heiligabend, die in der Buchener Stadtkirche St. Oswald für eine ganz besondere Stimmung sorgte.

Der Schulleiter Jochen Schwab und die Schülersprecherin Clara Linke stimmten in Ihrer Begrüßung nicht nur auf das Konzert ein, sondern sie hatten diesmal eine besondere Botschaft: Mitgefühl, Hilfsbereitschaft und Zusammenhalt – diese drei Wörter haben einmal mehr eine wichtige Bedeutung. Eine Schülerin des BGB ist dringend auf eine Stammzellenspende angewiesen. Daher wird es im kommenden Jahr zusammen mit dem FC Viktoria Hettingen und der DKMS eine Typisierungsaktion geben, bei der möglichst viele menschen im Alter von 17 bis 55 Jahren gebeten werden, mitzumachen. Der genaue Termin wird auf www.bgbuchen.de sowie über die Presse bekanntgegeben werden.

Am Welttag der Solidarität gelang es den einzelnen musikalischen Gruppen unter der Leitung von Wolf Peter Langisch und Karolin Schork, dass ihre Zuhörer den Alltag für eine Stunde hinter sich lassen konnten, indem sie diese auf „Inseln der Stille“ und ins „Winterwunderland“ mitnahmen. Das Streichorchester, das Cello-Ensemble und Justus Röderer an der Orgel stellten den instrumentalen Klangkörper des Konzertes; mit leisen, klaren Tönen berührten der Unterstufenchor, die „BGB Vocal Group“ sowie „Die Gregorianer“ das Publikum.

Mit der Choralimprovisation „Nun danket alle Gott“ markierte Justus Röderer auf beeindruckende Art und Weise den Beginn des Konzertes. Sein Spiel hatte Aufforderungscharakter und unterstrich gekonnt den Titel des Stückes. Im Anschluss intonierte das Streichorchester Vivaldis „Sinfonia in D-Dur, RV 122“, bevor der Unterstufenchor mit „Let it go“ und „Inseln der Stille“ ihre Singfreude zum Ausdruck brachten. Ein Stück – „Abide with me“ –, das im Repertorie keiner britischen Brass Band fehlen darf, wurde in einem Arrangement für Cello-Ensemble dargeboten, und mit „Ein feste Burg ist unser Gott“ und dem Traditional „Oh happy day“ machte das Ensemble den Zuhörern eine besondere Freude. Dass „Die Gregorianer“ nicht nur ihrem Namen alle Ehre machen, sondern auch den Brückenschlag zur neuzeitlichen Musik schaffen, stellten sie mit „Puer natus est“ und „Nothing else matters“ unter Beweis. Im Nachhinein betrachtet deutete das Choral-Vorspiel „Vom Himmel hoch“ mit seinem Titel den darauffolgenden Programmpunkt an. Mit kristallklaren, engelsgleichen Stimmen entführte die „BGB Vocal Group“ das Publikum mit „Sälgarna vid älven“ in sphärische Klangwelten und ließ den Spannungsbogen auch bei „That’s Christmas to me“ nicht abreißen. Zum Abschluss ertönten im Streichorchester schon aus weiter Ferne die Glöckchen für „Jingle Bells“ und „Winterwonderland“ und läuteten somit das kommende Weihnachtswochenende ein – abermals ein Konzert, das in Erinnerung bleiben wird.

 

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(Text: Mt, Bilder: Mt, Mos)

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