Theater und Musik

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Das Frühlingskonzert des Burghardt-Gymnasiums lockte am 16. Mai wieder zahlreiche Musikinteressierte in die Stadthalle Buchen. Die große Stärke und die Anziehungskraft des Konzertes liegt in der musikalischen Bandbreite, die durch die Probenarbeit von Wolf-Peter Langisch, Justus Röderer und David Rödel (Sinfonie-Orchester), Karolin Schork und Jochen Schwab (Chor und Vocal Group) und Natascha Eizenhöfer (Tanz-AG) auch in diesem Jahr wieder Standing Ovations hervorrief.


Gleich zu Beginn wurde nach der Begrüßung durch den stellvertretenden Schulleiter Achim Wawatschek und der obligatorischen „BGB-Hymne“ mit der „Fächer-Polonaise“ ein Stück Wiener Opernballatmosphäre in die Stadthalle gezaubert, die mit dem Stück „Mein Lebenslauf ist Lieb’ und Lust“ den ein oder anderen Konzertbesucher dazu verleitete, im beschwingten Drei-Viertel-Takt mit den Füßen mitzuwippen. Auch das Staccatissimo der zum Traualtar rufenden Trompeten beim „Hochzeitsmarsch aus ‚Ein Sommernachtstraum‘“ mag den ein oder anderen an den vermeintlich schönsten Tag im Leben zurückerinnert haben.
Die tänzerische Stimmung, die das Sinfonie-Orchester angedeutet hatte, wurde mit der Tanz-AG sogleich auf die große Bühne transportiert. Zu bassbetonten Rhythmen erzählten die Schülerinnen und Schüler in ihrer Choreographie eine kurze Geschichte, bevor nach der Pause das Cello-Ensemble sowohl die „Ballett-Musik aus ‚Rosamunde‘“ und die Polka selbst gekonnt intonierte.
Das Programm des Chores und der Vocal Group, das im Juni in Montereau im Rahmen eines deutsch-französischen Projekts zum Ende des Ersten Weltkriegs aufgeführt werden wird, wurde mit dem Titel „Vois sur ton chemin“ eingeleitet und erzeugte eine nachdenkliche, ergreifende, traurige Stimmung, an deren Ende ein hoffnungsvoller Blick in die Zukunft stand – ein Programm, das aktueller nicht sein könnte. Simon Schmeiser schaffte es in seiner Moderation, eine besondere Stimmung zu erzeugen, welche durch die Lyricseinlagen der französischen Chansons einen Spannungsbogen aufbaute, dessen Lösung sich erst mit der ausdrucksstarken Interpretation von „Man in the mirror“ durch die Vocal Group abzeichnete. Mit der Programmfolge „Le Soldat“, „Zogen einst fünf wilde Schwäne“, „21 Guns“, „Né en 17 à Leidenstadt“, „Ist da jemand“, „Man in the mirror“ und „Heal the world“ wurde dem Publikum eine Geschichte erzählt, die von Verlust, Leid und Zerstörung berichtete, und gleichzeitig aber auch die Hauptbotschaft des Chores transportierte: Wir dürfen die Augen nicht verschließen. Jeder einzelne in der Gesellschaft muss Verantwortung übernehmen, so dass man sich, wie in Michael Jacksons Song angedeutet, selbst betrachten und etwas ändern muss, wenn man die Welt zu einem besseren Ort machen möchte. Die Solisten bei den Chansons, Sophia Früh, Kira Günther und Kenneth Zimmermann, erzeugten bei den Zuhörern ein Gänsehautgefühl und verliehen der Stimmung eine noch intensivere Note. Auch dem Schulleiter Jochen Schwab war es abschließend ein besonderes Anliegen, zu betonen, welche Botschaft die Kinder am BGB mitnehmen sollen: die eines vielfältigen Geistes und einer Schule des Friedens.

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(Text und Bilder: Mt)

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