Burghardt-Gymnasium Buchen

Bericht über die Sozialmentoren-Ausbildung

Sozment1

 

Bevor uns zu Beginn des Schuljahres von der Organisatorin der Ausbildung, Frau Göhrig-Müller, überhaupt ein Überblick über die Sozialmentorenausbildung gegeben werden konnte, mussten wir Anwärter entscheiden, welchen Weg der Ausbildung wir wählen wollten. Um das Zertifikat und das Recht sich als Sozialmentor (genauer: „Schülermentor soziale Verantwortung lernen“) zu bezeichnen, zu erhalten, muss man grundsätzlich sowohl eine gewisse Anzahl an Theoriestunden (30-40) absolvieren als auch Stunden, in denen man das Gelernte praktisch anwendet. Nun gab es für uns zum ersten Mal zweierlei Möglichkeiten dieses zu erreichen: Entweder eine Schulwoche verreisen (Ausbildungsort wechselt jährlich), um dort den Theoriekurs zu besuchen, der von der ev. Württembergischen Landeskirche angeboten wird; nur eine der sieben in diesem Schuljahr ausgebildeten Sozialmentoren nahm diese Möglichkeit wahr (Jenny Sachweh). Eine weitere Schülerin konnte wegen Krankheit leider nicht teilnehmen. Wir anderen Interessierten entschieden uns dafür, über das Jahr verteilte Theoriestunden zu besuchen; wir – insgesamt sechs (Sarah Mestmacher, Carina Stahl, David Müller, Lucas Bosan, Laura Meixner und Mia Ellenberger) - organisierten auch die Eventnights als praktische „Prüfung“.

Ausgebildet wurden wir von Herrn Johannes Markus Drechsler, einem Sozialpädagogen, der im hiesigen evangelischen Kirchenbezirk als Bezirksjugendreferent angestellt ist. Während unserer theoretischen Ausbildung gingen wir auf verschiedene wichtige Themen ein, wie: Gruppendynamik, Spieltheorie, Persönlichkeitstypen, Recht & Psychologie. Gestartet wurden die Themen jedes Mal mit einer lustigen, unterhaltsamen und spielerischen Einleitung, wie ein „Tausch-Spiel“, ein Rätsel oder ein Spiel, das als gutes Beispiel für Teamgeistförderung gilt. Immer wieder begannen wir auch die Stunden mit einer Gesangsrunde, in der Herr Drechsler uns zeigte, dass kirchliche Musik auch anders als oft gedacht klingen kann. Die Stunden selbst waren immer in lockerem und freundlichen Umgangston gehalten; wir lernten zwar auch viel in Sachen Theorie und bekamen dazu Arbeitsblätter, doch Herr Drechsler erzählte immer wieder über seine eigenen Erlebnisse und Erfahrungen zum Thema Jugendarbeit, sodass wir auch einen guten Einblick bekamen und selber auf unsere Eventnights übertragen konnten. Wir bekamen natürlich auch Tipps & Tricks vermittelt, wie schwierige Situationen handzuhaben sind, wobei wir den Großteil auch selbst in Gruppengesprächen erarbeiten mussten. Am Ende unserer Ausbildung beschäftigten wir uns aber nur noch mit der Planung der Eventnights, bei der das ganze Organisationsteam anwesend war (also auch Fr. Göhrig-Müller); mehrere Stunden saßen wir zusammen, um Spiele auszusuchen, die Kostendeckung zu überdenken, einen Zeitplan aufzustellen und Materiallisten zu erstellen. Am Ende unserer Ausbildung wurden uns unsere Zertifikate ausgestellt und abgerundet wurde unsere Ausbildung mit einem Essen, bei dem wir das gemeinsame Jahr Revue passieren ließen. Abschließend kann ich nur sagen, dass die Sozialmentorenausbildung sehr informativ und lehrreich war und ihr Ziel erreichte, denn wir sind nun fähig Gruppen zu leiten und ich kann diese Ausbildung auf jeden Fall der nächsten Generation von Schülern empfehlen!

Lucas Bosan (10b)

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