| Informationen über Gruenhelme e.V. |
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Gruenhelme e.V. ist eine Hilfsorganisation, die von Rupert Neudeck (bekannt durch seine frühere Hilfsorganisation Cap Anamur) gegründet wurde.
Die Gruenhelme wollen die Peace Corps Idee von John F. Kennedy wieder aufleben lassen, die sich als Bewegung damals über die Welt der Habenichtse und armen Schlucker ausbreitete. In den letzten 40 Jahre ist diese Idee im Sumpf von Eigennutz und Luxus versackt. Grundsatz der Gruenhelme ist, durch Taten den Menschen vor Ort zu helfen. Im Hinterland von Afghanistan, in dem die Hilfsorganisation vor allem tätig ist, wurden bereits mehrere Schulen und Hospitäler aufgebaut. Neben Afghanistan ist bzw. war die Hilfsorganisation auch in anderen Krisengebieten tätig, wie z.B. in Israel, im Irak, in der Türkei, in den vom Tsunami betroffenen Gebieten, usw. Das Ziel der Gruenhelme: den Lebensraum der Mitmenschen zu erweitern und ihnen so etwas Frieden zu bringen. Um ihre Projekte zu verwirklichen, gehen die Gruenhelme in die Dörfer vor Ort um sich ein Bild davon zu machen, wo der Bedarf einer neuen Schule, eines Handwerksbetriebs oder eines Hospitals am größten ist. Wenn ein Dort ausgewählt wurde, bauen die Mitarbeiter der Gruenhelme mit den Dorfbewohnern, Christen und Muslime und andere Menschen guten Willens, gemeinsam auf, was andere widerrechtlich zerschlagen haben. Die Gruenhelme werden in dieser meist kurzen Zeit von wenigen Monaten in die Dorfgemeinschaft integriert und nicht selten entstehen tiefe Freundschaften mit den Einheimischen, die gastfreundlich, herzlich und offen sind. Finanzierung und Unterstützung Gruenhelme e.V. ist parteipolitisch neutral, nationalitäts- und religionsübergreifend und ist somit auf private Spenden der Bürgerinnen und Bürger Deutschlands wie auf Zuwendungen von Stiftungen angewiesen. Die Hilfsorganisation wird zusätzlich von zahlreichen Prominenten unterstützt, wie Joschka Fischer, Wolfgang Thierse, Norbert Blüm, Harald Schmitt und vielen mehr. Mitarbeiter Die Mitarbeiter (z.B. Bauhandwerker, Zimmerleute, Maurer, Bauingenieure) verpflichten sich meist für drei (bzw. sechs oder neun) Monate, um den Menschen vor Ort zu helfen. Dies geschieht in Baulagern, in denen die Lebensbedingungen hart, aber zureichend sind. Flug, Fahrt und Unterkunft zahlt die Organisation, es gibt nur ein Taschengeld. |