Unsere Schule

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Nach zweijähriger Diskussion in den Gremien der Schule mit Schülern, Eltern und Lehrern haben wir im Juni 2018 den Antrag gestellt, UNESCO-Projektschule zu werden. Vor wenigen Wochen wurden wir vom Kultusministerium darüber informiert, dass unser Antrag Erfolg hatte und wir als interessierte Schule in das Netzwerk der UNESCO-Projektschulen aufgenommen wurden. Da die Anzahl der Bildungseinrichtungen im UNESCO-Netzwerk in Deutschland auf ca. 300 und in Baden-Württemberg auf 30 begrenzt ist. Dies ist nun ein erster Schritt, die UNESCO-Grundgedanken in unserer Schulgemeinschaft zu verankern.

„Die Zukunft braucht weltoffene, politisch kompetente und handlungsfähige Menschen mit Gestaltungskompetenz, die bereit sind, sich für zukunftsfähige Lösungen einzusetzen, mit globaler Perspektive und lokalem Blick. Schule kann und soll Persönlichkeit stärken, Erfahrungen ermöglichen, Wissen vermitteln und Orientierung geben. Hierzu leisten die UNESCO-Projektschulen einen wichtigen Beitrag.“ https://www.unesco.de/bildung/unesco-projektschulen

Das BGB ist langjähriger Kooperationspartner des UNESCO-Geoparks Bergstraße-Odenwald. Die Aufnahme der globalen Geoparks im April 2016 in das UNESCO-Netzwerk war für das BGB der Anstoß, sich zur UNESCO-Projektschule zu entwickeln. Unser Leitbild und die bestehende Ausrichtung der Schule bestärkten uns in diesem Vorsatz. Einerseits besteht bereits eine Nähe des BGB zu den Zielen der UNESCO-Projektschulen in laufenden schulischen und außerschulischen Aktivitäten, etwa in den Geopark-Aktivitäten, den Aktionen der Eine-Welt-AG, in den SMV-Aktivitäten und zahlreichen Aktionen zu Toleranz und Akzeptanz von Vielfalt an der Schule. Andererseits kam mit der Diskussion um eine Antragstellung zur UNESCO-Projektschule am BGB ein hilfreicher Prozess in Gang, vorhandene Aktivitäten auf eine Ausrichtung auf die UNESCO-Ziele zu überprüfen. Die Schule schrittweise soll mit diesem ganzheitlichen Ansatz durchdrungen werden, wie wir dies mit unserem Leitbild bereits praktizieren, etwa bei der Ausgestaltung des Sportprofils, Technik im 21. Jahrhundert, bestehende Kooperation (z.B. Bezirksmuseum) und die besteh, zahlreichen Auslandskontakte. Zum ganzheitlichen Ansatz gehört auch, sich auf die Potenziale der Region und die Vorbildfunktion des Namensgebers der Schule Dr. Franz Burghardt zu besinnen. Nach den Sommerferien werden wir den Antrag zur UNESCO-Projektschule auf unserer Homepage veröffentlichen. Es ist sehr spannend auf zwanzig Seiten die bestehende Vielfalt der Aktivitäten am BGB nachzulesen. Wir möchten allen Schülern, Eltern und v.a. einigen Lehrern danken, die an dem umfangreichen Prozess, den Antrag zu erstellen, beteiligt waren.

Etwa zwei Jahre verbleibt eine Schule im Status der „interessierten Schule“ (Ländernetzwerk), dann kann ein Antrag auf „mitarbeitende Schule“ (Nationales Netzwerk) gestellt werden, nach weiteren zwei Jahren auf „anerkannte Schule“ (Globales Netzwerk). Über die Chancen und Aufgaben in den jeweiligen Netzwerken werden wir Sie weiter informieren.

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