Frankreich

  St.-Rochus-Str. 5, 74722 Buchen

 

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Tag 1 - Anreise nach Montereau

Unsere Anreise nach Frankreich verlief absolut reibungslos, sodass wir schon früher als erwartet am College Paul Eluard eintreffen konnten. Unsere Corres empfingen uns mit einem leckeren kleinen Buffet und alle freuten sich ihre Austauschpartner wiederzusehen. M. Friaud, der Schulleiter des College, begrüßte uns zum zehnten Austausch zwischen den Burghardt-Gymnasium und dem College. Nach dieser kurzen Stärkung wurden alle mit ihren Koffern und Taschen eingepackt und es ging in die Gastfamilien.

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Tag 2 - Unterricht und Base de Loisirs

Nachdem die Buchener Schüler Kurz in echten französischen Unterricht hineinschnuppern durften, wurden in deutsch-französischer Partnerarbeit kleine Heißluftballons gestaltet, die dann abends nach dem Grillen in den Himmel gestartet werden sollten. Mit dem Bus fuhren dann alle gemeinsam nach Varennes, wo zuerst mit Chips, Sandwiches und Getränken verpflegt wurde. M. Rossin, der begleitende Sportlehrer der Franzosen, hatte fünf Ateliers vorbereitet, an denen die Schüler Teams ihre Sportlichkeit, Kreativität und Kooperationsfähigkeit unter Beweis stellen konnten.
Auf dem Programm standen ein Pantomimenspiel mit extra Punkten für deutsche und französische Antworten, Freiluft-Volleyball, ein Parcours für "blinde Kuh" und Wasserspritze und die Arbeit an einem kleinen Segelboot, die mit Kreativitäts-, Präsentations- und Performance-Punkten bewertet wurde. Nachdem uns ein heftiger Gewitterguss fast die Tour vermasselt hatte, konnten wir dann doch noch eine wunderbare Siegerehrung mit witzigen Preisen und das abendliche Grillen, das von den französischen Eltern mit vorbereitet worden war, stattfinden lassen. Wegen andauernden Nieselregens und zu starken Wind mussten die Ballonstarts an diesem Abend leider ausfallen.

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Tag 3 - In den Familien & Party

Familie Benard hatte es übernommen, den ganzen Haufen Austauschschüler und ihre Corres zu einer Poolparty ins eigene Haus einzuladen. Auf dem schönen Gelände der Familie gab es genügend Spiel- und Aktionsmöglichkeiten, mit der man sich den Abend über beschäftigen konnte. Hauptmagnet war aber der auf 29°C hochgeheizte Pool der Familie, in dem der eine oder andere, wenn nicht freiwillig, dann doch unfreiwillig landete und der zeitweise richtiggehend voll wie ein chinesisches Schwimmbad war.

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Tag 4 - Paris

Für unsere Fahrt nach Paris war bestes, sonniges Wetter angekündigt. Wir trafen uns direkt am Bahnhof und fuhren von Montereau aus zum Gare de Lyon, wo wir zu Fuß aufbrachen, um am Ufer der Seine entlang bis zur Cathedrale Notre Dame zu spazieren.
Im Wettbewerbszelt der Meisterschaft um das beste Baguette von Paris am Fuße der berühmten Kathedrale kauften wir uns anschließend das eine oder andere Croissant und fuhren dann mit dem Boot bis zum Eiffelturm. Von der Seine aus waren jede Menge Sehenswürdigkeiten zu bestaunen, der Louvre zum Beispiel oder die berühmte Pont Alexandre III mit den vergoldeten Statuen. Weil die Schlange der Wartenden an den Aufzügen am Eiffelturm so lange war, beschloss Frau Kull kurzerhand, zu Fuß bis zur zweiten Etage in 160 Metern Höhe aufzusteigen. Von dort aus hatten wir einen atemberaubenden Blick über das von der Sonne beschienene Paris.
Nachdem uns Herr Kull und die begleitenden Lehrer noch einmal daran erinnert hatten, nicht verloren zu gehen, stürzten wir uns ins Tunnelsystem der Metro und fuhren an den Fuß des Montmartre. Dort hatten wir eine gute Stunde Zeit, um Souvenirs zu kaufen, die Sacre Coeur zu besichtigen oder das Künstlerviertel mit den Malern am Place du Tertre zu erkunden. Vom heißen Wetter einigermaßen geschlaucht, den Kopf voller toller Impressionen aber auch vom Laufen erschöpft, stiegen wir dann in die Metro und von dort aus um in den Zug zurück nach Montereau.

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Tag 5 - Outdoor

Der Tag begann mit einem Baguette-Frühstück in der schuleigenen Kantine. Danach ging es mit dem Bus Richtung Fontainebleau, wo wir irgendwo im Wald „ausgesetzt“ wurden. Unser Ziel war ein Kletterfelsen, der wegen seiner Form auch der Elefant (l’éléphant) genannt wird. Die Wanderung führte uns auf kleinen Wegen vorbei an Steinformationen und Sandflächen quer durch den Wald. Wir staunten nicht schlecht, als wir nach ca. 40 Minuten an einer Lichtung ankamen und uns dort nicht nur der Elefant sondern auch ein großes reichhaltiges Buffet erwartete, das uns die Eltern dort aufgebaut hatten. Für jeden Geschmack war etwas dabei: Mini-Burger, Tartes, Cakes, Quiches, Salate, Kuchen, Cupcakes, … Keiner sollte hungrig bleiben. Die folgende Pause nutzten wir noch, um im Sand Volleyball zu spielen.

Wieder im Bus ging es gestärkt weiter nach Grez-sur-Loing zum Kanufahren. Nach kurzer Einweisung durch die Moniteure wurden wir paarweise, jeweils zusammen mit dem jeweiligen Corres, in die doch zum Glück sehr ruhigen Fluten geschoben. Die meisten Boote schafften es nach kurzer Eingewöhnungszeit sogar, etwa in die gewollte Richtung zu fahren. Allerdings waren auch Stürze ins Wasser bei Temperaturen um 30° und herrlichem Sonnenschein kein Problem und zum Teil auch nicht unbeabsichtigt.

Zurück am College hatten wir sogar noch Zeit, die selbst dekorierten Heißluftballons steigen zu lassen.

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Tag 6 - Stadtralley und Sologesang

In fünf Gruppen aufgeteilt machten wir uns in Begleitung der Eltern M. Moine, M. Bouvet und Mme Madelenat auf den Weg in die Stadt zur Stadtrallye nach Montereau. Dort mussten wir 18  Fragen über und zur Stadt Montereau beantworten, was oft nur mit Hilfe der einheimischen Bevölkerung möglich war. Unterwegs hatten wir die Möglichkeit, Croissants und Pains au Chocolat in einer Bäckerei zu kaufen. Mmmmmh, c’est si bon!

Um 11 Uhr trafen wir uns alle im Rathaus, wo uns M. Albouy, stellvertretender Bürgermeister von Montereau einen - vor allem für Moritz ;) - unvergesslichen Empfang bereitete. Nach seiner Willkommensrede forderte er einen Schüler auf, ein paar Worte zu sagen, was Moritz mit Bravour erledigte. Als Dankeschön überließ er ihm als Geschenk seine offizielle Amtsschärpe und ernannte ihn zum stellvertretenden Bürgermeister der Stadt.

Den Nachmittag über verbrachten wir mit unseren Corres …

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Tag 7 - Eine Reise ins Mittelalter

Das Reiseziel des heutigen Tages war das mittelalterliche Grafenresidenz Provins, die etwa eine Autostunde von Montereau entfernt liegt. Besonders am Schuljahresende kommen viele Schulklassen dorthin, um sich vor der wunderbaren Kulisse der bestens erhaltenen Festungsanlage die Ritterspiele anzuschauen oder Teil der Greifvogelschau zu werden. Für uns begann der Tag mit einem ausführlichen Stadtrundgang in deutscher Sprache, der uns viele Eindrücke über die Stadt und deren Geschichte vermitteln konnte. Nicht ohne Grund gehört Provins seit 2001 zum UNESCO-Weltkulturerbe…
Da es das Wetter - trotz schlechter Vorhersage - recht gut mit uns meinte, konnten wir die Mittagszeit beim Picknick draußen verbringen. Nach dem Essen erwartete uns das Spektakel der „Aigles des Remparts“, wo es neben allerlei Greifvögeln sogar ein Dromedar und Wölfe zu bestaunen gab. Höhepunkt der Vorstellung waren natürlich die Seeadler und die Aasgeier, die nur wenige Zentimeter über unseren Köpfen vorbeiflogen.
Den letzten Abend verbrachten wir in unseren Gastfamilien, schließlich mussten auch noch die Koffer für die Rückfahrt gepackt werden.

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Tag 8 - Heimreise

Der Freitag war der perfekte Heimreisetag: Bei strahlendem Sonnenschein durften wir uns vom Collège, den Lehrern und Betreuern dort, von unseren Familien und natürlich von unseren Corres verabschieden. Aber schon hier kündigte sich das Regenwetter für den Rest der Busreise an – die eine oder andere Träne rann, man lag sich in den Armen und die Abfahrt des Busses verzögerte sich um mehr als eine halbe Stunde. Mit viel Gewinke und nachdem diverse blinde Passagiere entdeckt und unter gutem Zureden und unter Umarmungen aus dem Bus entfernt worden waren, machten wir uns auf die achtstündige Heimreise.

MERCI les amis pour votre accueil si chaleureux – nous repartons avec plein de bons souvenirs et d‘émotions fortes. Une fois de plus vous étiez géniaux. A continuer ♥♥♥

(Text und Bilder: Klh & Klf)

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