Mädchenschule in Ghana

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Eine-Welt-AG dankt der HeidelbergCement AG für großzügige Spende

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(Bild: HeidelbergCement AG)

„Globalisierung als Risiko oder Chance: Vom süddeutschen Zementhersteller zum Global Player“ lautete der Titel des Vortrags von Dr. Bernd Scheifele, Vorstandsvorsitzender der HeidelbergCement AG, der am 4. Oktober zu Gast am Burghardt-Gymnasium Buchen war. Anlass des Besuchs war eine Spende von 1.000 Säcken Zement durch das Unternehmen für das Projekt BOPA-Colleges of Arts and Sciences für Mädchen in Nsawam, Ghana, das durch die Eine-Welt-AG des Gymnasiums unterstützt wird.

Damit zeigt der Großkonzern über das wirtschaftliche Handeln hinaus Verantwortung im Bereich Bildung und Kultur. Um Jugendlichen in Ghana Perspektiven zu eröffnen, so der Schulleiter Jochen Schwab in seiner Begrüßung, brauche es starke Partner oder Freunde, und man sei froh darüber, erste Kontakte mit einem Weltkonzern wie HeidelbergCement geknüpft zu haben. Mögliche weitere Schritte der Zusammenarbeit werde HeidelbergCement prüfen.

Zu Beginn seines Besuchs hielt Dr. Scheifele einen Vortrag vor rund 160 Schülerinnen und Schülern der 11. und 12. Stufe, in dem er die Hintergründe der Globalisierung verdeutlichte, die insbesondere durch Politik und Wissenschaft vorangetrieben wurde. Für HeidelbergCement als Rohstoffveredler mit rund 63.000 Mitarbeitern an über 3.000 Standorten in 60 Ländern stellen die vier globalen Megatrends Weltbevölkerungswachstum, steigender Wohlstand, zunehmende Urbanisierung sowie Infrastrukturinvestitionen in Schwellenländern (wie zum Beispiel Ghana) wichtige Wachstumstreiber dar. Dr. Scheifele beleuchtete Risiken und Chancen der Globalisierung und zeigte darüber hinaus auf, welche Anforderungen die Wirtschaft heutzutage an junge Menschen stellt. Neben einer guten Bildung, die Grundlage für sozialen Aufstieg sei, einem soliden Wertefundament und der Fähigkeit zum Durchdringen von Problemen, führte er Kardinalstugenden wie Selbstdisziplin, Fleiß, Ehrlichkeit und Verlässlichkeit an. Ebenso gab er den Schülerinnen und Schülern mit auf den Weg, dass Eigeninitiative der Schlüssel für beruflichen sowie privaten Erfolg sei.

Am Nachmittag war Dr. Bernd Scheifele zu Gast bei der Eine-Welt-AG und erläuterte kurz die prominente Aufstellung von HeidelbergCement in Afrika und insbesondere in Ghana. Das Tochterunternehmen GHACEM hat im Rahmen seines Programms zur Förderung der sozialen Infrastruktur 1.000 Säcke Zement für den Bau der Mädchenschule gespendet. „Wir freuen uns, dass wir einen Beitrag zum Bau des BOPA-College leisten konnten“, erklärte Dr. Scheifele am Ende seines Vortrags. Bezugnehmend auf Dr. Scheifeles Ausführungen betonte das Ehepaar Adjei den Wert von Bildung als Grundlage für sozialen Aufstieg und dankte als Vertreter vor Ort zusammen mit der Eine-Welt-AG dem Unternehmen für die großzügige Spende, die dazu beitrage, das Projekt, und somit die Ziele Bildung, Ausbildung und Selbstbewusstsein für Mädchen in Ghana, weiter voranzutreiben. MdB Alois Gerig, der Anfang des Jahres bereits eine Förderung des Projekts in Höhe von 10.000 Euro durch die Deutsche Botschaft in Accra vermitteln konnte, unterstrich die Wichtigkeit eines solchen Engagements. Er war es auch, der den Kontakt zu HeidelbergCement herstellte. Weitere Gäste der Eine-Welt-AG unter der Leitung von Heike Göhrig-Müller und Jeannette Speidel sowie dem Leitungskreis Stefan Trautrim, Lara Henk und Clara Linke waren das Ehepaar Walch als Vertreter für Ghana, Uta Blümel und Bernhard Henk für den Lions Club, Barbara Miksch als Koordinatorin des Bereichs Industrie und Schule sowie die Schulleitung Jochen Schwab und Achim Wawatschek. (Mt)

 

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(Bild: Mt)

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